„Aba dös Schweinerne, wo Dir de Beschwerden g’macht hat,“ fällt jetzt der Hofbauer ein, „dös hast do ziemli guat zuadeckt. Drei Paar Stockwürscht und von jedem Gang a halb’s Pfund hat Di wieder aufg’richt.“

„Gel,“ schreit jetzt der Lippl, „gel Hofbauer, Du moanst, Du bist jetzt der Grasober, weilst Dei alte Veteranared aufg’warmt hast. So a Red ko oana mit dem größten Leibschneiden halt’n, da wer’n höchstens dö andern Leut krank, aba mei Red’...“

Wir wollen den Disputat, der immer heftiger wird, verlassen und auch schön langsam durch das Dorf zum Lamplwirt hinuntergehen.

Die Fröhlichkeit im Garten bleibt nicht lange aus, denn die Mannerleut haben schon vom Mahl her angerauchte Köpfe, und die Weiberleut sind leicht zufrieden, wenn sie auch einmal beim Bier sitzen dürfen.

Aus dem oberen Stockwerk des Wirtshauses rauscht die Tanzmusik; also ist da die Lustigkeit auch schon im Gang, sie entwickelt sich jetzt unten und oben gleichmäßig weiter.

Herunten wird die Unterhaltung mit jeder Viertelstunde lauter. Die Einigkeit in den Meinungen schwindet, und alte Feindseligkeiten werden aufgefrischt im Bierdusel.

„Moanst, i woaß net, daß D’ im Auswarts (März) ’s March verruckt host,“ fangt einer an, „aber moring laß i de Feldg’schworna kemma, da werd si Dei Schlechtigkeit ausweisen.“

„Wos hob i?“

„Jawohl host as. Und in Roan host einig’ackert. Aba jetzt kimm i Dir advikatisch.“

„Seid’s doch staat, Leut! Zum Streiten seid’s do heunt net do,“ mahnt ein Vernünftiger ab und bewirkt für diesmal Ruhe.