Da winkt der Wirt. „Halt, Loibl, was gibt’s da? G’rafft werd nix.“

Der Loibl und sein Nachbar, der Reischelbauer, liegen sich aber schon in den Haaren, und jeder zieht aus Leibeskräften den Gegner bei der Stirnlocke hin und her „Ausanand sog i! Schorschl, tua’s aussi.“

In einem Augenblick liegt der Loibl unter dem Tisch, und der Reischl wird aus dem Garten hinausgekugelt wie ein Bierbanzen.

Aber schon spektakelt es wieder ein paar Schritt weiter daneben.

„Du Haderlump, Du stehltst Dei Sach, und i muaß ma’s vodean! Du begehst ja Dei’s Nächsten Guat!“

„Sag’s no’ mal,“ schreit der andere. Diesmal macht die Kellnerin Frieden; sie haut mit dem Abwischhadern in den Tisch hinein, daß jeder von den zwei Streithanseln einen spanischen Nebel in das Gesicht bekommt, und nimmt ihnen resolut das Bier weg. Die Nachbarn legen sich dazwischen, und so gelingt es nochmal die Ruhe herzustellen. Auf das offene Pulverfaß ist Wasser geschüttet. Der Wirt traut dem Landfrieden nicht mehr und geht an den Tisch, wo die Vorstandschaft und das Komitee sitzt. „Hofbauer,“ sagt er, „ös müßt’s was toa, sunst hab i in oaner halben Stund koan ganzen Stuhl mehr. Am Tanzboden hab i scho fünf rausschmeißen lassen, und herunt fangen’s aa schon o. Schau no hi, do stengan scho enkere Burschen bei der Haustür beinand. Dös bedeut nix Guats.“

„Halt!“ sagt der Bader, „dös wern ma glei hamm, dös mach i; i halt a Red...“

„Dös gibt’s net,“ fallt seine Frau ein, „Du haltst gar nix als wia Dei Maul. Moanst, i mag nomal so dasteh’ wia heint vormittag?...“