In seiner Not wollte er sich eben an den Schullehrer wenden, als sein Kollege Vitalis Glas von Huglfing ihn aufsuchte.

Nach kurzer Begrüßung holte Vitalis aus seiner Tasche ein fettiges Exemplar des „Amperboten“ hervor, entfaltete es und brachte einen beschriebenen Bogen Papier zum Vorschein.

„Da schau her, Feichtl,“ sagte er, „da hab i a Leset’s kriagt.“

„I woaß scho,“ sagte der Feichtl.

„Ja, wia ko’st denn Du dös wissen?“

„Weil i aa r oas hab, und weil da Postbot g’sagt hat, für di hätt er aa a kloans Präsent.“

„So? Du, Feichtl, vastehst des Du?“

„I nöt,“ sagte Feichtl, „vielleicht bring ma’s mitanand außa. Paß auf, i les Dir des meinige für.“

Und dann buchstabierte er: „In Erwägung, daß Johann Feichtl und Genosse...“