Ich kann es mir nicht bergen, daß meine bisherigen theatralischen Arbeiten mir bei Ihnen, hochverehrter Herr, keinesweges das Zutrauen erwecken werden, daß ich einem Stoff, wie der vorliegende, gewachsen sei; allein auch bei jenen, mehr im französischen Sinne geschriebenen Lustspielen leitete mich eine Absicht, welche Sie vielleicht nicht ganz mißbilligen werden, wenn Sie mir in der Folge etwa gestatten, mich hierüber näher zu erklären.

Indem ich Ihrem Urtheil über die vorliegende Arbeit mit Verlangen entgegen sehe, unterzeichne ich mich mit Hochachtung

Hochverehrter Herr

Ihren

ganz ergebensten

Eduard v. Bauernfeld,
(J. P. Sollingers Buchhandlung in der obern Bäckerstraße.)

II.

Wien d. 28. März 1835.

Verehrter Herr!