Noch eins; Cotta überläßt es uns, den Druck des Taschenbuchs selbst zu wählen. Lateinische Lettern wirst Du nicht wollen; es bleibt also nur die Wahl zwischen gewöhnlichen Deutschen und Ungerschen. Ich bin für die letzten. Wie hübsch nehmen sich Goethe’s neuste Gedichte aus!
Dein 4ter B. D. Q. ist ja nun auch wohl fertig. Soltau’s Angriff auf mich in der A. L. Z. wirst Du wohl gelesen haben. Ob er mit der Beschuldigung gegen Dich, den alano betreffend, Recht hat, weiß ich nicht, da ich das Original nicht in Händen habe.
Das Verdrießliche ist, daß er uns mit den Novellen wirklich zuvorgekommen. Die ersten Bogen habe ich in Händen, sie werden hier bey Vieweg gedruckt, und sind vielleicht um ein weniges besser, wie sein D. Q. Er ist doch, wie es scheint, ein wenig in sich gegangen. — Es wird für uns schwer halten einen Verleger zu finden, und wir werden unsern Plan mit dem ganzen Cerv. vielleicht erst in Jahren ausführen können.
Mich verlangt sehr, von dem Fortgang Deiner eignen Arbeiten, Sternbald und Gartenwochen etwas zu hören.
Ich habe mich herzlich gefreut über den Preis, den Dein Bruder gewonnen, und es thut mir nun doppelt leid, daß er nicht nach Deutschland kommt, um das Monument ausführen zu können. Melde mir seine Addresse, ich wollte gern einen schon vor langer Zeit von ihm empfangenen Brief beantworten.
(Ohne Schluß.)
VII.
Braunschweig, den 1. Dec. 1800.
Liebster Freund!