Sie verehrender

Ludw. Robert.

P.S. Soeben war Herr Teichmann, Theatersekretair, von Paris zurückkommend, bei mir. In seinem Auftrage schreibe ich, daß er Goethen die Verlobten, die dieser noch nicht kannte, hat zukommen lassen; daß der alte Herr sehr erfreut darüber und Sie den guten Tieck nannte.

Sie wollen über Preciosa schreiben. Das ist wichtig! Ihr unbedingtes Lob dieses Stückes kann zu Saamen sehr schlechter Stücke werden. Ich wage daher zu sagen: Sprechen Sie über das Stück nicht, wenn Sie Ihre Liebe zu dem Autor nicht beseitigen können.

VII.

Berlin, 12t. April 23.

Verehrtester Freund!

Hier ein Schreiben der neuen Theaterdirection, das ich Ihnen zusenden soll und worauf ich erwiedert habe, daß Sie direct antworten werden, weil mir die Leute zu konfus scheinen, um mich mit ihnen einzulassen.

Ihnen aber rathe ich, und wäre ich Ihr Geschäftsführer, so würde ich es mir ausbitten, daß Sie keinen Zug thun, bevor Sie Sich nicht über das Honorar jedes Briefes, den Sie schreiben, geeinigt haben.