Innbrünst’ger Wunsch seufzt in den nächtgen Winden.
In einen Kuß müßt ihr all’ Sinne binden,
In einen durstgen Blick Begier und Willen,
Nun gilts nicht Seel’ und Leib mehr zu verhüllen,
Und wundersüße Gaben sollt ihr finden.
Ein süß Erstaunen fesselt Herz und Sinnen.
Die Liebe brennt in Augen, Lippen, Händen,
Die Küsse küssen sich, nicht mehr verschieden.
Ungleiche Waffen? Wer wird da gewinnen?
Der Sieg will sich nach keiner Seite wenden,