„Was gibt es?“ fragte ich.

„Es ist aus!“ erwiderte er, „wir können keinen Schritt weiterfahren.“

In der Tat hatten sich die Speichen des Rades völlig von dem Kranze gelöst; wenn sich das Rad drehte, so traten sie abwechselnd in die Löcher und wieder aus ihnen heraus; von dem Gewicht des Wagens hineingedrückt, traten sie an dem unteren Teile des Rades hinein und traten heraus, wenn sie beim Umschwung des Rades nach oben zu stehen kamen.

Wir konnten von keinem schwereren Unfall betroffen werden! Wir mußten auf unabsehbare Zeit festliegen, in einer unbewohnten Gegend, Hunderte von Kilometern von der Eisenbahn entfernt. Es war ein Augenblick der Bestürzung. Wir schwiegen und betrachteten das unbrauchbare Rad mit zornigen Blicken nutzlosen Grolles.

„Was nun?“ fragten wir uns nach einigen Minuten.

„So viel Mühe, so viele Schwierigkeiten überwunden!“ seufzte Ettore. „Um hier zu enden!“

„Ohne das Rad können wir das Automobil nicht einmal von Pferden weiterziehen lassen“, bemerkte ich.

Der Fürst dachte nach. Dann fragte er als praktischer Mann:

„Gehen wir logisch vor. Was ist das Dringendste? An den nächsten bewohnten Ort zu kommen. Wir können nicht mitten auf der Straße stehenbleiben. Wenn dieser erste Schritt getan ist, wollen wir an den zweiten denken. Sehen wir uns einmal die Karte an!“

Wir betrachteten sie. Das nächste Dorf war etwa acht Kilometer entfernt.