„Gut!“ nahm der Fürst wieder das Wort. „Nun müssen wir ein Mittel ausfindig machen, noch acht Kilometer zurückzulegen. Für diese Strecke läßt sich das Rad ausbessern.“
Er zeigte immer Ruhe und Energie, eine reiche Quelle von Auskunftsmitteln. Es wurde eine sinnreiche provisorische Reparatur vorgenommen, die imstande war, eine kurze Fahrt auszuhalten, vorausgesetzt, daß diese mit der nötigen Vorsicht ausgeführt wurde. Es handelte sich darum, Stücke Holz zwischen der Nabe des Rades und dem Kranze als eine Art Hilfsspeichen einzufügen, die neben den Speichen angebracht und mit Stricken festgebunden wurden. Ettore machte sich sofort an die Arbeit. Mit der Axt schlug er starke Äste von einem Baum ab, hieb passende Stücke davon ab und trieb sie mit Hammerschlägen zwischen die Speichen des Rades ein, nachdem er dieses mittels einer Winde emporgehoben hatte. Dann band er sie an die eigentlichen Speichen fest. Das Rad bot den Anblick eines seltsamen, von einer Pneumatik umgebenen Holzbündels. Während Ettore noch daran arbeitete, kam ein alter Muschik des Weges, der ein Kalb vor sich her trieb.
Er blieb stehen, um sich das Ding anzusehen, ebenso das Kalb. Nachdem er das Rad aufmerksam betrachtet hatte, rief er aus:
„Guten Tag!“
„Guten Tag!“
„Sie wollen das Rad reparieren?“
„Jawohl.“
„Es gibt einen Mann, der es Ihnen machen kann, ganz in der Nähe.“
„Ein solches Rad?“ fragte ihn Don Scipione ungläubigen Tones.