„Ein solches, Väterchen!“ erwiderte der Alte. „Er ist der geschickteste Fabrikant von Schlitten und Telegas in der ganzen Gegend. Sie finden nicht einmal in Perm einen so tüchtigen.“
„Dies ist eine sehr komplizierte Telega. Eine Telega, die von selbst fährt.“
„Ich sehe es, daß sie nicht so ist wie die unsrigen, aber Nikolai Petrowitsch ist imstande, ein Rad auszubessern, es mag so oder so sein.“
„Wo wohnt dieser Mann?“
„Sechs Werst von hier. Gehen Sie nur diese Straße entlang, dann werden Sie auf eine kleine weiße Kirche stoßen; links von der Kirche ist ein Abhang, dann kommt eine kleine Brücke; gehen Sie über die Brücke, und Sie sind an Ort und Stelle. Sie können gar nicht fehlgehen; seine Isba steht allein im Felde.“
„Und er arbeitet heute? Es ist Sonntag.“
„Er arbeitet vormittags. Wenn Sie aber Eile haben ...“
Wir dankten dem guten Alten, der seinen Weg wieder aufnahm, hinter dem vorantrabenden Kalbe her, und wir setzten uns langsam und vorsichtig in Bewegung, um nach dem Hause Nikolai Petrowitschs zu gelangen. Nach wenigen Schritten begann das Rad von neuem zu knirschen, zu knarren, zu ächzen; wir erwarteten das Geräusch eines vollständigen Bruches zu vernehmen und zu sehen, daß sich das Automobil auf die Seite neigte. Aber laut stöhnend widerstand das Rad. Mehr als eine Stunde brauchten wir, um zu der Isba des Stellmachers zu gelangen.
Es war ein gut aussehendes Haus, aus schönen, rechtwinklig zugehauenen Balken gezimmert, und stieß an eine Umzäunung an, über welche Schuppen und Dächer hervorragten. Auf freiem Felde waren zahlreiche Schlittenkufen aufgeschichtet, die an dem einen Ende von Stricken aus Weidengeflecht in gekrümmter Lage festgehalten wurden.
Wir riefen.