„Guten Abend! Hätten Sie wohl die Freundlichkeit, uns zu sagen, wo das Sem—“
Es war zwecklos, den Satz zu beenden. Die Frauen waren mit einem Schreckensschrei im Nu ins Haus geflüchtet und verschlossen sofort die Tür.
„O weh!“ murmelten wir. „Das Beste, was uns diese Nacht begegnen kann, ist, mit leerem Magen im Freien zu kampieren!“
Wir fuhren weiter bis zu einem Hause, das blau angestrichen war und weißumrahmte Fenster hatte.
„Hier müssen wohlhabende Leute wohnen,“ sagten wir uns; „hoffentlich bereiten sie uns einen besseren Empfang.“
Wir klopften an die Tür. Alles still. Wir klopften noch einmal. Niemand antwortete.
„Das Haus steht leer!“ riefen wir.
Nein, es stand nicht leer. Wir hörten Geflüster von Stimmen im Innern, ein Geräusch von eiligen Schritten über die hölzernen Dielen, das Zuschlagen der Ausgangstür, die fest verschlossen wurde, das Klirren eines Riegels.