Jetzt zeigt sich Meaux. Als wir bei den ersten Häusern sind, macht uns ein Zolleinnehmer von der Mitte der Straße her energische Zeichen mit der Hand. Der Fürst bremst und fragt ihn:
„Müssen wir wegen des Zolles halten?“
„Non, Monsieur,“ erwidert er, „c’est pour la cinématographie!“
Und lachend deutet er auf einen Photographen, der einen kinematographischen Apparat spielen läßt und uns im Gegensatz zu seinen Berliner Kollegen zuruft:
„Haben Sie die Güte, sich zu bewegen, ich bitte Sie! Noch mehr! Bewegen Sie sich stark! Noch mehr! Ich brauche Bewegung! Danke!“
Wir wollen ihm den Spaß nicht verderben; wir drehen uns nach rechts und nach links, strecken den Hals vor, wir bewegen uns wie Bären im Käfig, bis der Photograph alle Bewegung, die er braucht, gefunden hat und uns weiterfahren läßt.
Wir halten vor dem ersten Hotel der Stadt, das den Namen „Zur schönen Sirene“ führt.
Paris ist nur noch 45 Kilometer entfernt!