Auspuffseite.
Ansaugseite.
Der Motor der „Itala“.
Das Differenzialgetriebe bildete eine der wesentlichsten Eigentümlichkeiten der Itala-Wagen und war eine der bestgelungenen an ihnen. Weder Fürst Borghese noch sein Mechaniker hatten sich mit diesem bei andern Wagen so delikaten Maschinenteil zu beschäftigen oder seinetwegen Befürchtungen zu hegen. Es ist dieses um so bemerkenswerter, als der Wagen fortwährend außergewöhnlichen Stößen und Anstrengungen ausgesetzt war, wie schon daraus hervorgeht, daß das eine Hinterrad trotz seiner sehr soliden Bauart ausgewechselt werden mußte.
Der Rahmen war aus außerordentlich starken Stahlplatten gebaut; in unserem Wagen wurde er noch ein wenig stärker gemacht wie gewöhnlich.
Es war dies die einzige einigermaßen bedeutende Änderung, die die Kürze der Zeit zwischen Bestellung und Ablieferung des Wagens anzubringen gestattete. Auch sie bewährte sich sehr gut. Man konnte nur eine naturgemäße Abnutzung an allen Federanhängungen konstatieren, ferner brachen an den Federn während der Fahrt mehrere Blätter, und in Moskau mußte bei einer hinteren Feder das Hauptblatt ausgewechselt werden.
Der Kühler war vom gewöhnlichen Bienenkorbtyp; die verfügbare Zeit war zu kurz, um einen stärkeren zu bauen. Die Wagenbauer hatten deswegen große Sorge, aber nie wurde man durch ihn gehindert. Man fürchtete, daß die Kühlung des im Schwungrade befestigten Ventilators im heißen Klima allein nicht genügen würde, und fügte daher zur Aushilfe noch einen andern Ventilator bei; dieser wurde aber gleich zu Beginn der Fahrt, noch bevor man die Wüste Gobi erreicht hatte, zurückgelassen, da er sich als unnötig herausgestellt hatte.
Es seien hier noch einige Einzelheiten betreffs der Karosserie und des Zubehörs angeführt.