„Und was treiben Sie hier?“

„Ich studiere.“

„Was studieren Sie?“

„Die Kalganer Eisenbahn.“

„Viel Vergnügen.“

„Warten Sie doch!“

„Warum?“

„Ich will mich von Ihnen verabschieden.“

Und der wackere Ingenieur unterbrach das Studium der Kalganer Eisenbahn, das große Ähnlichkeit mit einem sanften Schlummer hatte, und kam würdevoll auf uns zu, um zu zeigen, daß er mit den fremden Sitten vertraut war. Er streckte uns allen die Hand hin, wiederholte: „Adieu, adieu!“ und kehrte in den Schatten seines Baumes zurück.

Wir machten halt, um in dem Wirtshaus des Dorfes Schan-schui-pu einige miserable Brotfladen zu essen. Mit einem Male hallte der Hof von dem Hufschlage zweier im Galopp ankommender Pferde wider. Wir sahen zwei chinesische Soldaten absteigen, zerlumpt, schmutzig, die Patronentasche am Gürtel, die Flinte am Riemen über die Schulter gehängt, den Säbel an der Seite — das Ganze überragt von zwei Brigantengesichtern. Pietro lief herbei: