Mishujew drehte sich herum, aber Parchomenko sah strahlend die Damen an.
„Sehen Sie, uns kennen hier schon alle Menschen, Fjodor Iwanowitsch!“
„Erlauben Sie bitte,“ sagte jemand im Vorbeigehen; aus der gebrochenen Stimme hörte Mishujew scharfen Haß hervor. Er sah sich um und erblickte einen weißblonden jungen Mann, der unter einem schäbigen Jackett ein blaues Hemd trug. Seine hellen und offenbar guten Augen schauten auf Parchomenko mit einem im Grunde sanftmütigen Haß.
„Lassen Sie einen doch vorbeigehn,“ wiederholte er noch leidender.
Parchomenko maß ihn mit einem raschen wegwerfenden Blick und trat achtlos auf die Seite.
„Maria Sergejewna, wollen wir heute nach Suuk-Su fahren ... Gestern haben wir es hin und zurück in zwei Stunden gemacht. Ehrenwort! Wunderbar angenehm, mein Ehrenwort ... wie Vögel! ... Wir werden dort Abendbrot essen und dann zurück! ... Bei Mondenschein hat es etwas Bezauberndes, auf Ehrenwort!“ schrie er ganz strahlend; offenbar bis in die Zehenspitzen von der Freude über die eigene Existenz erfüllt.
Maria Sergejewna weigerte sich, mutwillig und kokett den neuen Hut schüttelnd, der ihr in der Tat das Aussehen eines graziösen Mädchens gab.
„Wir waren erst vorgestern dort!“
„Ja, aber im Auto ist es etwas ganz anderes. Über die Berge weg! Sie können sich gar nicht vorstellen, wie leicht man von einem Berg auf den anderen fliegt ... Ja, geradezu die Empfindung, als fliege man im Traum ... auf Ehrenwort!“
„Nun gut ... später. Jetzt will ich spazieren gehen. Gehen wir! Das Meer ist heute wunderschön.“