„Du mußt das einfach lassen!“ sagte er mit einem leichten Unterton trüben, unangenehmen Ärgers.
Lande schüttelte den Kopf.
„Nein,“ sagte er, „es muß getan werden. Dort ist entsetzliche Not, Kummer ... Der Mutter scheint nur, daß sie leidet ... Ich mußte doch so wie so dieses Geld für mich verwenden.“
Landes Mutter trat ein. Ihr weiches, von Trauer und Gutmütigkeit durchschienenes, altes Gesicht sah jetzt aufgeregt und böse aus. Sie atmete schwer und häufig, so daß ihr Atmen in dem ganzen Zimmer hörbar war.
Lande ging ihr rasch entgegen, nahm ihre beiden Hände und legte sie auf seine Brust.
„Mama ...“ sagte er, ihr flehend in die Augen blickend. „Nicht doch!“
Schischmarjow verbeugte sich linkisch.
Die Mutter riß ihre Hände los.
„Was nicht?“ begann sie mit schroffer und lauter Stimme, der man anhören konnte, wie viel sie geschrieen und geweint hatte. „Du hast kein Recht dazu! Der Vater hat nicht sein ganzes Leben lang für irgendwelche Bettler gearbeitet! Du Dummkopf!“