„Sie müssen stets etwas ausdenken, Pawel Alexejewitsch!“ verteidigte sich der General und errötete.
„Ja, reden Sie nur! Ich etwas ausdenken! Und wer hat Sie vor drei Tagen in Dschalita mit einer Gymnasiastin erwischt? wie, — was?“
„Aber, bei Gott ist es wahr, Pawel Alexejewitsch ... das war meine Tochter Njurotschka! was wollen Sie, bei Gott! ...“ sein Gesicht wurde noch röter.
„Eine Tochter? Wir kennen sie schon — — diese Töchter!“
„Nein, wirklich, meine Tochter ... Njurotschka!“
„Daß sie Njurotschka heißt, glaube ich schon! Und daß ...“ Parchomenko hielt sofort wieder ein und kniff die Augen zusammen; offenbar bereitete er einen recht pikanten Witz vor. „Übrigens ist es schon glaublich, daß Sie nur noch väterliche Gefühle hegen können. Sehr möglich!“
Die Damen lachten, ihre Blicke etwas gesenkt, mit jenem eigentümlichen über die Lippen gleitenden halben Lächeln, in dem noch ein besonderes weibliches Geheimnis zu lauern scheint.
Der General kicherte ebenfalls, doch in seinem freundlichen Gesichtchen zeigte sich ein schmerzlicher Zug, als könnte seine Njurotschka dadurch verletzt sein. Einen Augenblick wollte er sich einfach umdrehen und fortgehen, wagte es aber nicht und kicherte nur krampfhaft weiter.
„Dats ist wunderbar, dats ist wunderbar,“ murmelte er, während seine Äuglein ratlos umherliefen.
„General,“ plötzlich leuchtete Parchomenko noch intensiver auf, „warum sagen Sie immer ‚dats‘ und nicht ‚das‘? Damit es sich komischer ausmacht oder haben Sie einen hohlen Zahn?“