„Noch viel Geschichten mit ihm machen!“ meinte Molotschajew gleichgültig. „Ich werde ihn lieber dahin bringen, wo er hingehört, das wird besser sein ... He, da! Komm mit, aber schleunigst,“ er packte Tkatschow grob am Kragen und gab ihm einen Stoß, daß er ohnmächtig zwei Schritt vorwärts machte und ausglitt.

„Aber lassen Sie ihn doch!“ rief Lande zornig und stürzte sich mit seinem ganzen schwachen Körper auf Molotschajews Hand.

Molotschajew sah ihn verwundert und wütend an. „Weshalb spielen Sie hier den Narren, zum Teufel!“ fuhr er auf, aber plötzlich ließ er seine Hand sinken, sah schweigend den entkleideten Lande an, stieß die Luft durch die Nase und brach dann in donnerndes Gelächter aus. Marja Nikolajewna, die selbst nicht bemerkt hatte, daß sie auf sie zugekommen waren, warf erst einen erstaunten Blick auf Molotschajew, dann auf Lande, besann sich aber und, bis an die Ohren errötend, wandte sie sich schnell ab und ging den Weg entlang.

„Ach, Sie Hansnarr, Sie komischer!“ rief Molotschajew lachend.

Plötzlich verzerrte sich die schwarze, blutige Fratze Tkatschows und er lachte selbst heiser und böse, während er gleichzeitig Blut spie. Dieses Lachen des Geschlagenen war widerwärtig und schrecklich. Lande sah auf; er lächelte ruhig und traurig, wie immer.

„Aber so ziehen Sie sich doch an, zum Teufel!“ schrie Molotschajew, machte eine wegwerfende Handbewegung und ging auf das Mädchen zu.

Lande schenkte ihm keine Aufmerksamkeit, als ob er gar nicht existiere.

Tkatschow hörte mit dem Lachen auf, warf einen halben Blick auf Lande, dann auf den fortgehenden Molotschajew, wandte sich um und ging langsam davon.

„Tkatschow!“ rief Lande.

Tkatschow blieb stehen, wandte sich aber kaum um. Lande kam auf ihn zu.