Der alte General lächelte verwirrt, und seine Wangen glänzten hilflos.

Maria Sergejewna hatte mit dem Alten, nach dem sich schon die Spaziergänger umsahen, Mitleid. Sie sprach mit ihm weich und zärtlich, erkundigte sich nach seiner Gesundheit und nach der Tochter, der Gymnasiastin, die sie einige Minuten vorher in einem Haufen anderer, ebenso junger und fröhlicher Mädchen gesehen hatte. Der Alte schmolz sofort unter ihrer Zärtlichkeit und lächelte jetzt ganz anders, während er ihr nach Greisenmanier, wie ein gestreichelter, altersschwacher Kater, den Hof machte.

Aber Parchomenko begann wieder geistreich zu werden und ihn zu necken. Mishujew blickte auf sie; es widerte ihn an; der Alte tat ihm leid. Er wollte ihn in Schutz nehmen, bekam aber kein Wort heraus.

Der junge Dichter und der ältere Schriftsteller kamen wieder an ihnen vorbei. Mishujew hörte, wie aus einer Gruppe junger Menschen, die auf einer benachbarten Bank saßen, einer rief:

„Seht mal dort, seht ... da kommt Tschetyrjow und Marussin!“

„Wo, wo denn?“

Gespannte Mädchenblicke begleiteten die gebeugten Gestalten der beiden Poeten, die sich langsam in der bunten, festlichen Menge entfernten, von ihr wie ein trauriger Fleck geschieden. Mishujew hörte, wie in der jungen Gesellschaft eine heftige Diskussion über Tschetyrjows Talent losbrach.

Als wäre diese Begegnung schuld, wurde ihm mit einem Mal traurig zumute; wieder zog es ihn von hier fort irgendwohin, wo er allein bleiben und lange — lange stehen könnte, ohne etwas zu sehen, etwas zu hören.