„Nun, doch?“

„Den folgenden ... wenn Sie es durchaus zu hören wünschen ... Indem Sie sich am Dienst der Kirche in keiner Weise beteiligten, wollten Sie gleichsam betonen und ... und hervorheben, daß die wahre christliche Religion außerhalb der Kirche liegt ... Jawohl! Und Sie haben auch in der Tat viele verlockt, so daß sie aufhörten, die Kirche zu frequentieren und sogar in eine Kritik der Dogmen verfielen! ... Viele, aber nicht ich ... Ihnen ging es natürlich gegen den Strich, ich aber bin kein dummer Junge von Student; nicht Sie wären imstande, mich zu beirren. Eher werde ich Sie auf den wahren Weg leiten!“

„O Gott!“ seufzte Lande schmerzlich auf. „Was Sie nur da alles zusammenreden, Firsow!“

Ssemjonow drehte sich mit unterdrückter Aufregung schwer auf dem Bett hin und her.

„Jawohl, jawohl!“ wiederholte Firsow hochmütig. „Nicht mich.“

„Und doch kann ich nicht verstehen, was das alles soll ...“ Lande schlug die Hände auseinander.

„Das Folgende!“ schrie Firsow grob; sein dunkelgrauer Backenbart ging borstig in die Höhe. Es war offensichtlich, daß er sich verwickelt hatte und sich, da er es einsah, in seiner Eitelkeit gekränkt fühlte. „Erlauben Sie, schließlich, Ihnen geradezu die Frage zu stellen: Sind Sie ein Christ oder nicht?“

Ssemjonow schnaubte.

„Ich weiß wirklich nicht ... und wir wollen doch lieber ein andres Mal darüber sprechen ...“ versuchte Lande, den es um Firsow schmerzte, das Gespräch abzulenken.

Wie von einem Strom mitgerissen, schlug Firsow kurz Wort für Wort herunter: „Soo, — — Glauben Sie an die rechtgläubige Kirche?“