„Weil Sie so jung und schön und gut sind, möchte ich gerade mit Ihnen sprechen ... Die Sonne scheint so warm, so gut ...“
Marja Nikolajewna lachte hell und glücklich.
„Als ob ich wirklich so wäre!“
„Ganz gewiß. Sie sind es! ...“ wiederholte Lande mit naiver Überzeugung. „Und wie schön ist das.“
„Was?“
„Daß es wie Sie schöne, zarte, junge Frauen gibt! Ich glaube immer, daß Gott nur dazu den Menschen weibliche Jugend, Schönheit und Zartheit geschenkt hätte, damit sie nicht ganz an Freude und Liebe verzweifeln, solange ihre entsetzlich schwere, freudlose Arbeit am Leben dauert.“
Ssonja ließ kein Auge von ihm, unter den Lauten seiner Stimme wurden ihre blassen Wangen rosiger und lebendiger.
„Dann werden also, sobald diese Arbeit einmal beendet ist, gar keine Frauen mehr nötig sein?“ fragte Marja Nikolajewna nachdenklich.
„Nein, weshalb?“ erwiderte Lande freudig. „Sie werden bleiben ... ebenso herrlich, nur werden dann alle und alles ebenso herrlich, jung und zart sein. Dann wird einst alles hell und heiter werden, jetzt aber sind sie nur ein Strahl von dort, von dieser hellen Zukunft.“
Lande schwieg eine Weile und fügte hinzu: