„Ich wäre vielleicht auch gekommen ... Aber bei Ihnen sind Menschen und ich möchte unter uns reden ...“ murmelte er.

„Ach, wie froh ich bin, daß Sie endlich gekommen sind, Tkatschow!“ sprach Lande ganz erregt und drückte ihm fest die Hand. „Vielleicht gehen wir zu mir? Wir werden Tee trinken. Ich werde Ihnen alles von mir erzählen ... Ich habe jetzt niemanden, mit dem ich sprechen könnte ... und ich möchte mir vieles herunterreden ... Auch jetzt augenblicklich ... Gehen wir lieber!“

„Schön, gehen wir!“ gab Tkatschow leise zu.

Es war nicht mehr weit, und sie legten den Weg schweigend zurück. Lande steckte die Lampe an, brachte Tee, setzte sich Tkatschow gegenüber und blickte ihm liebevoll in die Augen.

„Wenn Sie nur wüßten, Tkatschow, wie ich mich über Ihren Besuch freue,“ sagte er mit heiterem Lächeln.

„Ich wollte schon längst zu Ihnen kommen ... seit jenem Mal ... da, im Wald ...“ antwortete Tkatschow verlegen, nach der Seite schielend.

„Ja, ja!“

„Und als der Sie schlug, da ist mir ein Licht aufgegangen! ... Ich verstand gleich ... daß die Wahrheit nicht auf meiner Seite, sondern auf Ihrer war. Es gibt keinen zweiten wie Sie, Iwan Ferapontowitsch!“ sagte er mit überquellendem Gefühl und erhob sich etwas vom Stuhl.

Lande lachte voll Freude.

„Wie schön Sie das gesagt haben, Tkatschow!“