Lande schritt eilig auf ihn zu.
„Guten Tag, Vater Paul!“
Der alte Pope blickte ihn an, als wäre er nicht im geringsten über den Besuch verwundert.
„Guten Tag!“ erwiderte er freundlich. „Setzen Sie sich! womit kann ich Ihnen dienen?“
Lande setzte sich ebenso eilig auf die gegenüberstehende Bank.
„Ich habe eine Bitte an Sie ...“ sprach er rasch, weil ihm schien, daß das Ungeheure, das seine Seele füllte, jedem Menschen gleich vom ersten Worte an verständlich sein müßte. „Ich habe einen Kamerad ... Sie kennen ihn wahrscheinlich — er heißt Ssemjonow.“
Der alte Pope schwieg.
„Habe gehört ...“ antwortete er unbestimmt und strich mit der kleinen, verschrumpften Hand über den Bart und die silbernen, trockenen Haare.
„Also ... Dieser Ssemjonow liegt jetzt an der Schwindsucht ... Ist nahe am Sterben ...“ beeilte sich Lande.
„Gottes Wille!“ sagte der alte Pope feierlich und schlicht.