„Na, dann fahren wir zu Emma herunter — wollen sehen, wie Opalow in Wonne schwelgt!“

Mishujew antwortete nichts, und Podgurski, der sofort die Ablehnung erriet, machte einen neuen Ansatz:

„Wie kann ich es Ihnen recht machen!“ er rieb sich mit besorgter Miene die Stirn. „Wissen Sie was? Wenn Sie wollen, führe ich Sie in so ein Haus ... Sie verstehen — nur Mädchen unter dreizehn Jahren ... Und es gibt welche, die noch nach dem Kinderzimmer riechen ...“

Podgurski küßte seine aneinander gelegten Fingerspitzen.

„Es wurde schon an die drei Mal aufgehoben. Jetzt sind sie da wohl etwas eingeschüchtert, aber wenn man es auf ein paar Hundert nicht ankommen läßt, kann man da Dinger sehen, wie man sie selbst in Paris nicht immer trifft! Fahren wir doch! ... Warum denn nicht?“

„N—ein, wirklich ...“ Mishujew machte eine Grimasse des Widerwillens.

„Warum?“

„So.“

Podgurski sah ihm prüfend in die Augen.

„Ach, das sind Grundsätze!“ lächelte er unverfroren. „Und ich habe bisher immer geglaubt, Millionäre leiden nicht an so was!“