„Woher kommen Sie?“ fragte er, sie begrüßend.

„Wir waren in der Bibliothek,“ gab Karssawina zur Antwort.

Dubowa rückte schweigend zur Seite, sodaß an ihrer Seite Platz wurde; aber trotzdem Jurii wünschte, sich an Karssawinas Seite zu setzen, wagte er es nicht recht und ließ sich neben der häßlichen Lehrerin nieder.

„Warum machen Sie ein so ärgerliches, wütendes Gesicht?“ fragte Dubowa, wobei sie ihre schmalen und trockenen Lippen gewohnheitsmäßig mißmutig aneinanderpreßte.

„Sieht es denn so aus? Es ist heiter genug und denn, ich glaube, es ist hier tatsächlich etwas langweilig.“

„Vielleicht liegt’s an Ihnen?“ erwiderte spöttisch Dubowa.

„Und verstehen Sie, hier was anzufangen?“

„Ja, ich habe keine Zeit zu greinen!“

„Ich auch nicht.“

„Na, dann quietschen Sie eben,“ — scherzte Dubowa.