„Das ist aber schön, daß du mitgekommen bist! ...“
Dubowa drückte ihm kräftig die Hand.
„Warum fangt ihr denn nicht an?“ fragte Jurii, der verstohlen durch den dunklen Saal schaute, ohne doch Karssawina zu bemerken. „Und beteiligt sich Sinaida Pawlowna nicht?“ fügte er in unebenem Ton ein wenig enttäuscht hinzu.
Aber in diesem Augenblick zuckte am Katheder, dicht an der Leinwand, ein Streichholz auf und beleuchtete das Gesicht Karssawinas, die im Begriff war, einige Lichter anzustecken.
„Wie sollte ich nicht dabei sein,“ rief sie mit klingender Stimme und streckte Jurii von oben her die Hand hin. Erfreut, aber schweigend, reichte er ihr die seine und sie sprang elastisch vom Katheder herab, während sie sich leicht auf ihn stützte, wobei sie in sein Gesicht den eigenartigen Duft von Frische und Gesundheit hinüberströmte.
„Es ist Zeit anzufangen,“ sagte Schawrow, der geschäftig aus dem nächsten Zimmer kam.
Schwer mit seinen klobigen Stiefeln auftrampfend, ging der Diener im Saal umher und zündete die Kerzen an, sodaß es bald von hellen, lustigen Lichtern wimmelte.
Schawrow öffnete die Tür zum Korridor und rief laut:
„Bitte, meine Herrschaften, es beginnt.“
Ein Füßescharren, erst scheu, dann eiliger wurde laut, und durch die Türen drängten sich die Haufen der Besucher in den Saal.