Es war schon tiefdunkel, als sie die Hütte Kusmas erreichten. Das Feld lag in tiefer Schwärze und nur die nächsten Beete kleiner Wassermelonen waren vom Feuer erhellt und warfen lange, flache Schatten.

Neben der Hütte schnaubte, nicht sichtbar, ein Pferd; ein kleines, aber grelles, gewandt aus dürrem Steppengestrüpp hergerichtetes Feuer brannte knallend; man hörte harte Bauernstimmen, Weiberlachen. Dazwischen mischte sich eine heitere gleichmäßige Stimme, die Jurii bekannt vorkam.

„Aber da sitzt doch Ssanin,“ meinte Rjäsanzew verwundert. „Wie ist der denn hierher gekommen?“

Sie traten an das Feuer. Der weißbärtige Kusma, der inmitten des Lichtkreises saß, hob seinen Kopf und winkte ihnen freundlich zu.

„Glück gehabt?“ fragte er mit dumpfer Baßstimme hinter seinem herunterhängenden Schnurrbart hervor.

Ssanin, der auf einem großen Kürbis hockte, hob ebenfalls den Kopf und lächelte ihnen zu.

„Was hat Sie denn hierher verschlagen?“ fragte Rjäsanzew.

„Ich und Kusma Prochorowitsch sind alte Freunde,“ erklärte Ssanin, sein Lachen etwas verstärkend.

Kusma zeigte vergnügt die gelben Wurzeln seiner abgenützten Zähne und klopfte Ssanin fröhlich mit harten unbiegsamen Fingern auf das Knie.

„So, so,“ sagte er, „setze dich hierher, Anatoli Pawlowitsch. Und Sie auch Junker. Wie nennt man Sie denn?“