Doch gleich darauf erhob er sich schon:
„Na, aber ich muß doch schon fort. Ich bin hier im Hotel auf dem Boulevard abgestiegen. Wir sehen uns natürlich noch?“ Das letztere sprach Woloschin in verändertem Ton.
Gerade in diesem Augenblick trat der Bursche ein, nahm nachlässig die vorschriftsmäßige Haltung an und meldete:
„Hochwohlgeboren, das Fräulein sind da!“
„Wie?“ fragte Sarudin erschrocken.
„Jawohl!“
„Ach so, ja, ich weiß schon,“ sagte Sarudin rasch und ungeschickt, während seine Augen unruhig über die Anwesenden hinliefen. Die Ahnung von Unannehmlichkeiten durchstach ihm das Herz. — Sollte das wirklich Lyda sein, dachte er verwundert.
In den Augen Woloschins flammte ein gieriges und neugieriges Feuerchen auf; sein schwächlicher Körper geriet unter dem weichen, weißen Kostüm in matte, konvulsivische Bewegungen.
„Na, nun auf Wiedersehen.“ Er sprach ausdrucksvoller, mit andeutendem Lächeln. „Sie sind also immer noch derselbe? ...“
Sarudin lächelte ebenfalls; und war auch dies Lächeln unnatürlich, so mischten sich doch Selbstgefälligkeit und Besorgnis ein.