„Wie meinen Sie ... gegenseitigen Lesens,“ rief Dubowa dazwischen und es war wieder nicht zu verstehen, ob sie im Ernst fragte oder zum Spott.

Der dicke Hoshijenko errötete etwas.

„Ich wollte sagen ... gemeinsamen Lesens. So ist also der Zweck unseres Zirkels, indem er beiläufig die geistige Entwicklung seiner Mitglieder fördert, die individuellen Anschauungen herauszuarbeiten, um dadurch die Entstehung einer Parteiorganisation auf sozialdemokratischer Grundlage in unserer Stadt in die Wege zu leiten.“

„Aha,“ schrie Iwanow gedehnt und rieb sich andauernd den Nacken, dicht unter dem Kopfhaar, — „so läuft der Hase.“

„Aber das kommt erst später. Vorläufig wollen wir uns aber keine so weiten ...“

„Oder engen ...“ brach Dubowa wieder in ihrem sonderbaren Ton dazwischen.

„... Aufgaben stellen,“ der dicke Hoshijenko tat, als wenn er nicht gehört hätte, „sondern werden mit der Ausarbeitung eines Leseplans beginnen. Was auch, wie ich vorschlagen möchte, die Tagesordnung unserer heutigen Versammlung bilden soll.“

„Ssoloveitschik! ... Und Ihre Arbeiter ... Werden Sie kommen? ...“

„Aber gewiß, ja!“ Ssoloveitschik schnellte aus seiner gebückten Stellung in die Höhe, als wenn ihn jemand gebissen hätte und sprang mit seiner Antwort zu Dubowa herüber. „Man ist sie schon holen gegangen.“

„Ssoloveitschik, regen Sie sich doch nicht jedesmal auf. Seien Sie doch ruhig,“ bemerkte Hoshijenko in strengem Ton.