Sein Herz zog sich schüchtern zusammen, wie ein schwerer Klumpen drückte es nach unten. Er wagte nicht, auf Maria Iwanowna zu sehen ... wenn die nun alles weiß, dachte er mit Entsetzen. Er begann auf dem Stuhl hin- und herzurutschen, bewegte sich beim Anzünden einer Zigarette, schob Schultern und Füße vor und zurück, und ließ die Augen nach allen Seiten laufen.

... wäre ich doch nur nicht hergekommen ...

„Kommen Sie für längere Zeit zu uns? ...“ Maria Iwanowna wendete sich kühl an Woloschin.

„Oh nein.“ Er blickte die Dame aus der Provinz ungeniert spöttisch an. Mit einer geschickten Handbewegung schob er die Zigarre in die Mundwinkel, sodaß der Rauch der alten Dame ins Gesicht zog.

„Nach Pitier wird es Ihnen bei uns langweilig sein.“

„Ganz im Gegenteil. Es gefällt mir hier ausgezeichnet. Ihr Städtchen ist so patriarchalisch.“

„Machen Sie einmal Ausflüge. Wir haben eine prachtvolle Umgebung ... Badeplätze, Reitwege ...“

„Oh gewiß,“ rief Woloschin, zwar mit spöttischer Zuvorkommenheit, aber doch gelangweilt.

Das Gespräch kam nicht vom Fleck; es war schwer und farblos, wie eine lächelnde Pappmaske, unter welcher böswillige Blicke hervorschießen.

Woloschin begann von neuem, Sarudin Blicke zuzuwerfen; ihr Sinn war nicht nur dem Offizier, sondern auch Ssanin, der die beiden aus seiner Ecke aufmerksam beobachtete, verständlich.