„Selbstverständlich weigere ich mich ganz entschieden,“ sagte Ssanin in seltsam ruhigem Tone und richtete seinen scharfen Blick, der sofort wieder alles übersah, von der Reitpeitsche hoch gerade auf Sarudins Augen.

Der Offizier atmete schwer, als erdrückte ihn eine ungeheure Last.

„Zum letzten Mal, weigern Sie sich?“ fragte er noch lauter.

Ssoloveitschik starrte auf den Offizier ... Ach, das ist ja entsetzlich, dachte er. Er wird ihn schlagen ... Sein ganzer Körper zuckte bei diesem Gedanken nervös zusammen.

„Was wollen Sie denn? ... wie,“ murmelte er, reckte sich plötzlich auf und stellte sich mit seinem ganzen Körper vor Ssanin. Sarudin bemerkte es kaum, als er ihn mit einer einzigen Bewegung beiseite schob. Vor ihm standen nur die ruhigen ernsten Augen Ssanins.

„Das habe ich Ihnen schon vorhin mitgeteilt,“ antwortete dieser in dem früheren milden Ton.

Alles um Sarudin geriet in Drehung. Während er hinter sich Schritte und einen weiblichen Aufschrei hörte, schwang er mit krampfhafter Anstrengung, etwas zu hoch und ungeschickt, die dünne Reitpeitsche.

Im selben Augenblick schlug ihm Ssanin scharf und kurz, aber die Muskeln mit furchtbarer Anspannung zusammenziehend, mit der Faust ins Gesicht.

„So,“ entschlüpfte es unwillkürlich, aber sehr befriedigt Iwanows Lippen.

Sarudins Kopf schlug ohnmächtig auf die Seite, etwas schneidendes Trübes, das mit kalten Nadeln Augen und Hirn zerstach, übergoß Mund und Nase ...