Er ließ den Kopf schwer gegen den Tisch fallen und starrte wie gebannt in die schwankende Flamme der Kerze, die an den Rändern des Leuchters herunterschmolz.

XXXI

Am selben Abend kam Ssanin allein bei Ssoloveitschik vorbei.

Der Jude saß ganz einsam auf der Steintreppe des Hauses und schaute auf den öden Hof, über den sich, Gott weiß für wen, schmale Wege langweilig hinzogen; zwischen den Steinen verwelkte staubiges Gras. Die abgeschlossenen Schuppen mit riesigen, verrosteten Schlössern, die trüben Fenster der Mühle und der ganze ungeheure leere Platz, in dem das Leben, wie es schien, bereits vor langen Jahren ausgestorben war, atmeten gräßliche, gepreßte Zerschlagenheit aus.

Ssanin war beim ersten Anblick von den Mienen Ssoloveitschiks überrascht. Er lächelte nicht, bleckte nicht wie sonst gefällig mit den Zähnen, sondern sah nur traurig und abgespannt vor sich hin ... Nur aus seinen dunklen Augen lugte lange ein bohrender Gedanke hervor.

„Ah, guten Tag,“ sagte er gleichgültig und drückte schwach Ssanins Hand; dann wandte er sich sofort wieder mit dem Gesicht zu dem dunklen Himmel, von dem sich die abgestorbenen Scheunendächer noch lebloser abhoben.

Ssanin setzte sich auf eins der Treppengeländer, zündete sich eine Zigarette an und schaute lange auf Ssoloveitschik, an dem ihm etwas Besonderes auffiel. „Was machen Sie hier? ...“