Rjäsanzew schloß bedächtig die Tür und machte sein gewohntes zufriedenes Gesicht; er zündete sich noch im Gehen eine Zigarette an.

„Na, das sind schöne Sachen,“ meinte er. Im Augenblick füllte sich das Zimmer mit seiner gesunden Stimme und seiner selbstsicheren Fröhlichkeit. „Auf diese Weise wird in unserer Stadt bald keine Jugend mehr übrig bleiben.“

Karssawina setzte sich schweigend nieder; ihr schönes Gesicht war verstimmt.

„Na, legen Sie los,“ sagte Iwanow.

„Nun, was ...“ Rjäsanzew sah noch immer zufrieden aus, wenn auch allmählich der fröhliche Einschlag schwand. In derselben Weise wie Ljalja zog er seine Brauen an.

„Als ich gestern Abend aus dem Klub herauskomme, läuft mir plötzlich Sarudins Bursche in die Arme. Der Hochwohlgeborene, heulte er schon von weitem, haben sich erschossen. Ich springe in eine Droschke und hin. Komme an, fast das ganze Regiment ist schon da. Er liegt auf dem Bett, der Kittel offen ...“

„Und wie erschoß er sich? ...“ Ljalja hängte sich neugierig in seinen Arm.

„In die Schläfe ... Die Kugel hat den Schädel zertrümmert und ist dann in die Decke gegangen.“

„Aus einem Browning?“ fragte interessiert Jurii.

„Aus dem Browning. Ein schlimmer Skandal. Sogar die Wand ist mit Blut bespritzt. Das ganze Gesicht ist ihm zerrissen. Ja, es ist doch ganz entsetzlich ... wie ihn Ssanin getroffen hatte.“ Und wieder fröhlich zuckte Rjäsanzew mit den Achseln. „Ein energischer Kerl.“