Jetzt geriet auch Iwanow in Zorn; hartnäckig wandte er sich nur an Rjäsanzew.

„Denk doch einmal einer an. Welch eine hohe Stufe der Zivilisation! ... Einem Menschen seine Nase wegzuschießen ... oder ihm einen eisernen Stock in den Bauch zu stoßen? ... Sehr schön! Reizend!“

„Und mit der Faust ins Gesicht zu schlagen, ist das besser? ...“

„Aber gewiß doch! ... Viel besser! ... Was macht schließlich eine Faust aus? ... Eine Beule geht auf und ... weiter nichts. Von einer Faust kann keinem Menschen Schaden entstehen.“

„Das kommt auf die Auffassung an. Aber darum handelt es sich garnicht!“

„Und worum denn.“ Iwanow verzog verächtlich die platten Lippen. „Meiner Ansicht nach sollte man sich überhaupt nicht schlagen. Wozu denn solchen Unfug treiben ... Aber wenn es schon einmal zum Schlagen kommt, dann wenigstens ohne Gliederverrenkungen ... Das ist doch klar.“

„Er hatte ihm fast das Auge ausgeschlagen,“ versetzte Rjäsanzew ironisch. „Das ist zwar keine Gliederverrenkung, sehr richtig, aber erlauben Sie, — der Zerstörung eines Organs kommt es doch bedenklich nahe.“

„Hm, das Auge gewiß. Wenn man ein Auge ausschlägt, so wird dadurch dem Menschen ein Schaden zugefügt. Schön, aber ich sage, Gedärme wiegt ein Auge doch noch nicht auf. Immerhin ist das noch nicht gleich ein Totschlag, ein Auge.“

„Und Sarudin ist doch daran zugrunde gegangen ...“

„Nun, das war schon sein eigener Entschluß.“