Sie setzten sich unterhalb eines Zaunes gerade auf den Sand und zogen mit Genuß den Zigarettenrauch ein. Die Bauern, die hinter ihren Wagen zur Stadt gingen, sahen sich nach ihnen um, die Dirnen und Frauen, die in leeren Karren hin- und hergeschleudert wurden, lachten laut und zeigten mit fröhlich spöttischen Augen auf die beiden. Iwanow schenkte ihnen keine Aufmerksamkeit, aber Ssanin nickte ihnen vergnügt zu. Der ganze Weg leuchtete unter dem klangvollen weiblichen Lachen auf.

Es wurde heiß.

Endlich trat der Verkäufer eines Schnapsmonopolladens auf die Steintreppe hinaus, ein hochgewachsener Mann in Hemdärmeln. Schlüsselrasselnd öffnete er die Tür. Ein Weib mit rotem Kopftuch schlüpfte hinter ihm hinein.

„Ah, die Bahn ist uns schon frei gemacht,“ begrüßte Iwanow das Ereignis.

Sie gingen hinein und kauften Wodka, dann bei demselben Weib im roten Kopftuch grüne Gurken.

„Oho, Freund, du bist wohl reich geworden,“ meinte Iwanow, als Ssanin die Börse aus der Tasche zog.

„Ein Vorschuß,“ lachte dieser. „Zur großen Schande meiner Mutter habe ich mich bei einem Versicherungsagenten als Schreiber vermietet. Habe mit einem Schlag ein Kapital und die mütterliche Verachtung erworben.“

„Jetzt wird es sich doch bedeutend bequemer gehen,“ meinte Iwanow, als sie wieder auf den Weg hinaustraten.

„Und wie, wenn wir noch die Stiefel ausziehen wollten.“

„Kann man machen!“