Nowikow lachte laut und heiter auf und der abgerundete, weiche Wiederhall ließ sein Lachen gutmütig und dröhnend aus dem grünen Dickicht zurückschallen, gleichsam, als ob sich dort jemand stille seiner Heiterkeit gefreut hätte.
„Ja, das weiß ich selbst; hier sorgt man in einem fort um dein Schicksal!“
„Was soll ich nur damit anfangen? ...“ sagte Ssanin in komischer Verlegenheit.
„Du hast’s ja reichlich verdient.“
„Hoho, wenn ihr euch meiner etwa von beiden Seiten annehmen wollt, so steht es mir immer noch frei, davonzulaufen.“
„Nein, bleib nur, ich werde selbst lieber fortgehen,“ unterbrach ihn plötzlich Maria Iwanowna mit ganz unerwartetem Aerger. Sie riß mit einemmal die Schüssel vom Herde herunter und ging ins Haus, ohne einen von ihnen anzublicken.
Mill sprang aus dem Grase auf, spitzte die Ohren, und sah ihr fragend nach. Dann rieb er die Nase an der Vorderpfote, blickte wieder aufmerksam aufs Haus und lief schließlich ärgerlich irgendwo tief in den Garten hinein.
„Zigaretten! ... Hast du welche? ...“ fragte Ssanin äußerst zufrieden, daß seine Mutter fortgegangen war.
Nowikow nahm, seinen Körper lässig zurückreckend, das Etui heraus: „Du neckst sie doch rein umsonst. Laß doch das Necken!“ sprach er gedehnt mit zärtlichem Vorwurf in der Stimme. „Sie ist doch eine alte Frau.“
„Womit necke ich sie denn? ...“