Doch mit unglaublichem Entsetzen verstand er, daß alles zu Ende sei, und nichts mehr helfen kann. Die Blätter, die auf seiner Stirn lagen, wurden rasch schwer und drückten den Kopf zusammen. Jurii reckte den Hals, um noch etwas hindurchsehen zu können, aber die Blätter wuchsen immer schneller nach allen Richtungen und verdeckten alles.

Weiter verstand Jurii nichts mehr von dem, was in ihm vorging.

XLIII

Wer Jurii Swaroschitsch gekannt und wer ihn nicht gekannt hatte, wer ihn liebte und wer ihn mißachtete, auch solche Menschen, die nie zuvor an ihn gedacht haben, — sie alle bedauerten ihn jetzt, als er gestorben war.

Niemand konnte begreifen, weshalb er sich das Leben genommen hatte, aber doch war jeder überzeugt, daß er ihn verstände und im Grunde seine Gedanken teile. Dieser Selbstmord machte einen wunderbaren Eindruck, er schien schön und die Schönheit hatte Tränen, Blumen und prächtige Reden zur Folge.

Bei der Beerdigung waren die nächsten Angehörigen nicht zugegen, weil Juriis Vater einen Schlaganfall erlitten hatte, und Ljalja seitdem keinen Augenblick von ihm wich.

Nur Rjäsanzew nahm teil; er leitete auch die Beisetzungszeremonie. Die Vereinsamung Juriis schien dadurch noch im Tode besonders hervorzutreten; sein Bild wuchs zu größerer Bedeutung, seine Person wurde noch erhabener, so daß die Trauer der Teilnehmenden sich nur noch mehr verstärkte.