„Fahre doch mit!“

„Wohin?“

„Das ist ja ganz egal. Das werden wir schon später merken.“

„Ich habe kein Geld.“

„Ich ebenso wenig!“ lachte Ssanin.

„Nein, fahr schon allein ... Am fünfzehnten fängt meine Schule an. So bleibt schon alles im alten Geleise!“

Ssanin schwieg und schaute Iwanow gerade in die Augen, und ebenso gerade blickte ihn Iwanow an. Doch mit einem Mal wurde es diesem peinlich zumute, er zog sich zusammen, als wenn ein Spiegel sein Gesicht als tierische Fratze zurückgeworfen hätte.

Ssanin wandte sich ab.

Sie gingen durch den Hof.

Ssanin trat in das Haus, Iwanow bog in den abendlichen Garten ein, wo ihn der Schatten des späten Herbstes und der Duft stiller Verwesung traurig umschloß. Ueber Gras und Büsche, begleitet vom Rauschen der Blätter und Aechzen der Zweige, kam er zum Fenster von Ssanins Zimmer. Es war offen und dunkel.