Als Lyda an den Männern vorüberschritt, zog sie den ganzen Körper ein wenig an, und ihre Augen schimmerten so rätselhaft, als verspräche sie etwas, doch ohne zu sagen, was ...

„So ist’s recht! Geht nur bis zum Abendbrot spazieren,“ rief Maria Iwanowna.

„Sehr schön. Mit Vergnügen!“ Sarudin war bereitwilligst dabei und bot Lyda, wieder mit den Sporen klirrend, seinen Arm.

„Hoffentlich gestatten Sie mir auch, mich Ihnen ...“ Nowikow versuchte seinem Ton einen verletzenden Klang zu geben, doch dadurch erhielt sein ganzes Gesicht nur einen jämmerlichen Ausdruck.

„Wer hindert Sie denn? ...“ fragte Lyda über die Achseln lächelnd.

„Ach, Bruder, geh, geh,“ riet ihm Ssanin. „Ich würde selbst mitkommen, wenn Lyda nicht zu sehr daran dächte, daß ich ihr Bruder bin.“

Lyda erzitterte eigentümlich; ihre Aufmerksamkeit spannte sich. Dann maß sie den Bruder mit einem raschen Blick und lachte kurz und nervös auf.

Auch Maria Iwanowna hatte diese Aeußerung ihres Sohnes chokiert:

„Wozu redest du solche Dummheiten,“ fragte sie grob. „Mußt dich durchaus originell machen.“

„Fällt mir garnicht ein.“