Hecken, darüber ein Streifen vom sonnenwarmen blauen Himmel, geradaus, in perspektivisch verschwindender Linie.
Das Tempo des Dahinschreitens wurde immer eiliger, so daß Grege gar nicht Zeit hatte, eine Frage an seine behenden Führer zu thun. Schließlich ging’s im regelrechten Dauerlauf. Wie von einer geheimnißvollen Macht getrieben, ahmte Grege Alles nach. Er wäre nicht mehr im Stande gewesen, zurückzuschauen oder zurückzubleiben. Vorwärts, vorwärts, ohne Besinnen! Links und rechts in den Hecken schien ein Vogel laut zu werden, bald flog auch einer herüber oder hinüber. Vorwärts, vorwärts!
Grege hielt den Mund offen, um voller zu athmen. Seine Brust arbeitete, seine Haut wurde schweißwarm.
Plötzlich hielten die Jünglinge an und ordneten sich mit Grege zu einer Reihe.
Der Eine hob die Hand hoch, wie zum Kommando. Grege begriff nicht gleich. Nun zählte der Andere: eins, zwei — drei!
„Ein schlechter Mann, der nicht der Erste sein will!“
Wurde das Wort wirklich gesprochen oder sauste es ihm nur in der Erinnerung an die letzte Nacht durch den Kopf?
Bei drei sprang Grege mit seinen Wettläufern a tempo ab, in kurzen, hüpfenden Schritten, wie sie — wer aber nicht als der Erste am Ziele erschien, war der junge Mann aus Teutaland.
Das Ziel war ein natürliches, die Ausmündung des Laubganges in eine weite, lustige Halle von leichter
Holzarchitektur mit reicher Schnitzerei im Gebälke. Es war ein eleganter Bau, bestimmt zu Spielen und allerlei Leibesübungen, mit, und ohne Geräthschaften.