Es gab keinen Ausweg. Grege mußte eintreten.

Er war erstaunt, eine große Gesellschaft von Jünglingen und Jungfrauen in dem Raume zu finden, der ihm beim ersten Blicke von ganz unübersehbarer Ausdehnung dünkte. Noch erstaunter aber war er, als aus den Reihen der Jungfrauen ihm plötzlich Maikka entgegentrat.

— Willkommen, Gast! Damit reichte sie ihm die Hand.

Endlich der erste gesprochene Gruß an diesem seltsamen Morgen. Nach der merkwürdigen Wettlauferei mit nüchternem Magen fühlte Grege, wie sein Gesicht eines gewissen grimmigen Ausdrucks sich nicht erwehren konnte, auch fand er keine freundliche Erwiderung auf Maikka’s Willkomm. Er begnügte sich mit einer stummen Verneigung.

Maikka musterte ihren Gast von Kopf zu Fuß und schien sehr befriedigt.

Grege aber blickte sie an, als wollte er fragen: Wie komm’ ich daher, was thue ich in diesem Haufen fremder Menschen? Was treibst du selbst hier, außerordentliche Frau? Ist das hier deine Schule, dein Lehramt?

Die kluge Frau las ihm die Fragen von den Augen ab.

— Ich kann Dir nicht jede einzelne Person vorstellen,

aber jede ist würdig, von Dir gekannt und geschätzt zu werden.

Grege nickte höflich.