Es war ein Nehmen und Geben von Herz zu Herz in Seligkeit. Und jedes hatte einen anderen Himmel, darein die Seele geflogen war, und war doch nur eine einzige Wonne, ein einziges Glück, wenn auch in verschiedener Mischung und Färbung.
Wehmuthstrunken verlor sich Greges Blick in die sonnenverschleierte Ferne, er wendete den Kopf ein wenig seitwärts, von Maikka ab. Diese aber sah gierig an seiner Gestalt hinauf, bis an seinem feinen, vom Haar beschatteten Profil ihr Auge haften blieb in zärtlicher Bewunderung: — Er ist schön, glühend schön, mein Grege — und ihre schwellenden Lippen feuchteten sich in dunklem Roth, als wäre süßer Thau auf sie gefallen.
Beide fuhren plötzlich erschreckt auseinander.
Fox war ihnen nachgeschlichen und mit einem
Satz — hopp! über ihre verschlungenen Hände hinüber und davon, feldeinwärts, mit Gebell.
— Wem gehört das streunende Thier eigentlich, Maikka?
— Dir, mir, uns Allen, hauptsächlich dem, der es am meisten lieb hat. Und das wechselt. Neulich wich er mir eine Woche lang nicht von der Seite. Jetzt scheint das anders zu sein. Und dann das Jagdvergnügen, weißt Du.
Grege’s Gedanken waren schon wieder auf anderer Fährte.
— Wie kommen wir hinaus, an den Fjord, in die Anstalt?
— Wir kutschiren, Grege.