— Nun thust Du gekränkt, Grege!
— Nein, Maikka. Du wirst mich nicht mehr schwach finden. Ich bin Dir tief verpflichtet.
— Ich bin ja zufrieden mit Dir. Sei doch gut. Du hast die Feuerprobe bestanden, nun werden wir zusammen doch auch die Eisprobe bestehen, wie?
Sie sagte das mit einem nixenhaften Lächeln auf den Lippen.
Und sie strich ihm zärtlich über den Bart, dessen dichter Wuchs über die Wangen herab, an der Oberlippe und am Kinn seidenweich und von gleichmäßig schöner goldblonder Farbe war. Eine wollüstige Kühle entströmte ihrer Hand.
— Dein Vollbart wird prächtig. Ich wünschte mir ihn nur ein wenig rauher und struppiger. So ein recht zottiger Knebelbart, daß ich d’ran baumeln könnte, wird Dir wohl nicht wachsen. Gieb’ mal Acht, was wir im Gebirge für Zottelbären-Männer entdecken werden. Für mich. Für Dich natürlich die entsprechende Weiblichkeit, gemüthstief, harmlos, still zutraulich . . .
— Du willst mich reizen, Maikka. Wann fahren wir ab?
— In einer Stunde.
— Und wir kutschiren?
— Bis zur nächsten Gäodrom-Station. Dort besteigen wir ein Luftschiff bis in die Berge. Und das Uebrige machen wir zu Fuß, bis uns das Meer entgegenrauscht, oder auch nicht. Wir werden stilles Wetter haben, frisches Wetter. So freue Dich doch, daß ich Dir Beförderung in allen Farben biete! Wahrhaftig, ich streiche Dir das Leben wie Honig um den Mund.