— Ich glaube wohl, Maikka. Doch hättest Du die Sache noch besser gemacht.
— Nun setze ich den Fall, Ihr würdet in Teuta den bekannten Skandal abstellen und Eure Menschenproduktion, die mir jetzt schon zu üppig scheint, ließe sich nicht gleich in der wünschenswerthen Weise eindämmen, was würdest Du thun, um den Ueberschuß an Nachwuchs zweckmäßig zu verwenden?
— Ich würde eine Auswanderung nach Jahrgängen vorschlagen und die verödeten Theile des alten Deutschreiches besiedeln. Wo einst die Alamanen und Bavaren wohnten, gäbe es gewiß große Stücke Landes zu kolonisiren.
— Und wie würdest Du diese Jahrgänge Deines verhockten Höhlenvolkes fortbringen? Wenn sie nicht freiwillig gingen?
— Ich würde eine Bundesgenossin erwarten, die sie hinaustriebe.
— Die wäre?
— Die Noth, die bittere, unbezwingliche Noth, Maikka, die leibliche und vielleicht noch mehr die geistige Noth.
Windschnell flog Tema mit dem leichten Gefährt auf der musterhaft gepflegten Fahrstraße dahin. Links und rechts Gehöfte mit thätigen Menschen. Keinerlei Neugier schien sie zu plagen. Kaum, daß einmal ein älteres Weib auf die Straße trat, dem Gefährt nachzublicken.
Die Luft war leicht bewegt, der Himmel verschleiert.
Nun ging es eine längere Strecke sanft bergan. Tema wählte sich die gemächlichste Gangart.