— Noch vor dem Zarathustra-Fest.
— Recht so. Noch vor dem Zarathustra-Fest. So bist Du Deiner würdig. Teutaland wird Dir’s danken. Und wegen Greges will ich die Aeltesten vom Festbund vernehmen. Es sind kluge Leute. Die werden uns heraushelfen. Um Jala wollen wir jetzt nicht weiter jammern. Mach’ ein Ende. Mach’ Frieden mit Deinem Herzen.
— Gewiß, das will ich.
— Gut, Minus, ich habe Dein Wort. Nun sollst Du auch wissen, daß Du damit dem hohen Rath einen Stein des Aergernisses aus dem Wege räumst. Kaspe und Titschi hatten Wind von Deiner Sache und
nahmen Anstoß daran. Allerlei Schwierigkeiten, Du verstehst mich.
— Ja, ich verstehe Dich, guter Ao.
— Und nun verlaß’ mich. Morgen wirst Du dem hohen Rath eine Erklärung geben. Ich bin todtmüde. Mich verlangt nach Ruhe. Ganz Teuta peinigt die Sehnsucht nach Ruhe. Dich nicht auch?
— Mich auch. Leb’ wohl, Ao, leb’ wohl.
Minus kämpfte schwer.
Sein Wille wurde, soweit er zurückdenken mochte, seiner Neigungen nicht Herr. Seine Nerven ließen sich nicht an die Ordnung binden. Sein Blut wollte sich keinem Zuspruch fügen. Alles war Widerstreit in ihm, Alles lag sich in den Haaren. Sein Befinden hatte sich dabei bis zur Unerträglichkeit verschlechtert.