Nein, nein, das kann ich nicht – ich kann nicht leben ohne die Achtung meiner Mitmenschen. — —


Wäre doch die Reise erst zu Ende. —

Ich bin in einer furchtbaren Unruhe. Kommt es davon, daß Werner nicht ganz wohl war, oder kommt es, weil ich gar nicht aus dem Hause komme? Beides wirkt wohl zusammen.

Ich gehe auch des Morgens nicht mehr aus; wie leicht könnte mir dieser Mensch begegnen und mich auf offener Straße insultieren. – Und doch kann ich nicht immer eingeschlossen sein!

Was soll nur werden? — — —


Soeben war ein Herr vom Kontor bei mir. —

Was mag das nur zu bedeuten haben? Ich verstehe das gar nicht. Ich bin wie betäubt. —

Das Schiff ist drüben angekommen, und unter den telegraphischen Berichten, die an die Direktion gekommen sind, ist auch die Nachricht gewesen, daß mein Mann erkrankt ist und wahrscheinlich in Hoboken ins Hospital müsse; ich solle mich nicht ängstigen, wenn das Schiff ohne ihn zurückkäme, er sei drüben sehr gut aufgehoben. — —