Seine Frau schalt ihn aus und sagte, er solle mir keine Dummheiten in den Kopf setzen. —

Eifersüchtig scheint sie aber nicht zu sein.

Sie hat mich dann gefragt, wie es komme, daß ich so jung schon einen solchen Platz einnehme, da habe ich ihr von meiner kurzen Ehe und von meinem Verlust erzählt; das, was vorherging, habe ich verschwiegen.

Sie sagte, ich sei sehr tapfer. Ob ich gar keine Angehörigen mehr habe? Ich sagte: Nein.

Wozu soll ich mehr sagen? Ich muß lernen, Herz und Zunge im Zaume zu halten. — —


Ich habe mir in der Bibliothek etwas zu lesen geholt. Die Abende sind so lang, wenn man nicht genug zu tun hat, und für Handarbeiten war ich nie.

Es ist ein englisches Buch und heißt: Wenn die Liebe stirbt.

Eigentlich schrecklich, dieses langsame gegenseitige Erkalten zwischen zwei Menschen, die sich einst so heiß geliebt.

Ist das immer so? Und muß das sein?