Dann müßte ich ja glücklich sein, daß Werner von mir gegangen ist. Unsere Liebe war neu, groß, noch täglich im Wachsen.
Sie war wie ein Sonnenaufgang.
Zuerst war ich noch furchtsam und glaubte nicht an mein Glück, bis es dann strahlend wie das Sonnenwunder vor mir stand.
Aber doch – etwas länger hätte es schon währen dürfen. — —
Wieder zu Hause. Ich habe mich so über meinen kleinen Pit gefreut, daß ich wohl geweint habe. Wie war das Tier glücklich! Es konnte mir gar nicht genug seine Freude und Liebe zeigen; den ganzen Abend ist es nicht von meinem Schoß gegangen. Und fein war Pit! Frau Meyer hatte ihm extra ein blaues Schleifchen umgebunden. — —
Ich könnte nun eigentlich ganz zufrieden sein; verdient habe ich auch ganz schön – aber trotzdem, bleiben werde ich nicht in dieser Stellung. Ich betrachte sie nur als Übergang.
Ich werde mir etwas Geld sparen, da ich meine Kost an Bord habe, brauche ich ja wenig, und ich will mich offenen Auges umsehen, um vor allen Dingen einige Bekanntschaften zu machen. —
Wenn ich mit einer älteren Dame aus der ersten Kajüte gehen könnte, wäre es das beste.
Ich muß doch wieder drüben bleiben, so böse mir auch das erste Mal die Neue Welt mitgespielt hat. Nur drüben ist die Möglichkeit für mich, hoch zu kommen.