Ich wäre furchtbar gern mal den Broadway hinauf gefahren und hätte nach dem Hause gesehen, aber ich wagte nicht, etwas davon zu sagen.
Wer weiß auch, ob ich es gefunden hätte. Ich bin bei Nacht heraus, ich weiß nicht mal, wie es aussieht. —
Nach der Fahrt haben wir dann am oberen Broadway gegessen; geluncht, wie man hier sagt.
Mittags um eins lunchen sie und abends um sechs essen sie zu Mittag. —
Nachdem fuhren wir hinüber nach Coney Island.
Mr. Turner war sehr nett und ganz anständig zu mir. Aber – aber – ein Wolf im Schafspelz ist er doch. —
Unterwegs hat er mir erzählt, er habe keine Frau, und nun ist er doch verheiratet, deshalb hat er auch im Restaurant mit uns gegessen. Er sagt natürlich, er lebe schon seit Jahren getrennt von seiner Frau, innerlich seien sie schon längst geschieden und nur der Kinder wegen dränge er auf keine öffentliche Scheidung.
»Bis jetzt ist es mir auch gleichgültig gewesen,« sagte er im Laufe des Gesprächs. »Aber seit ich Sie gesehen, drückt mich die Fessel. Noch nie habe ich ein Weib gekannt, das all meine Sinne und Gedanken so gefangen genommen hat wie Sie. Könnten Sie mich lieben? Könnten Sie vergessen, daß ich kein freier Mann bin, und könnten Sie trotzdem Ihr Geschick in meine Hände legen? Ich würde alles für Sie tun!«
»Wie meinen Sie das? Sie sagten doch selbst, daß Ihre Frau noch lebt.«
»Ich sagte Ihnen doch, heiraten kann ich Sie nicht, so gern ich auch möchte. Aber trotz alledem, Sie sollen leben wie eine Fürstin, wenn Sie mich nur ein klein wenig wiederlieben.........