Weißt du, was dieses Wort bedeutet? Was es für mich bedeutet?
Und auch mein innigster Wunsch ist erfüllt. Es ist ein Mädchen, ein kleines, süßes Mädchen.
Ob mein Mann enttäuscht war? Ich weiß es nicht, gefühlt habe ich es nicht. Seine Liebe und Fürsorge gehen ins Ungemessene. —
Und ich? Muß ich dir sagen, wie glücklich ich bin? Das süße, kleine Geschöpf, dem ich jetzt alles bin!
Mein Mann wollte eine Amme, um mich zu schonen, aber ich gebe mein Kind keiner fremden Person; das höchste Glück, das kleine Wesen an der Brust zu haben, gönne ich niemand. —
Drollig ist es, Pit zu beobachten. Er ist richtig eifersüchtig. Wenn ich das Kind auf dem Schoß habe, weint und jammert er, kratzt an meinem Kleid und geberdet sich ganz unsinnig. Lege ich das Kind in sein Bettchen, so springt er mit einem Seufzer der Erleichterung auf meinen Schoß und kuschelt sich umständlich zurecht, dabei fortwährend entrüstete Blicke nach dem kleinen Eindringling werfend.
Mein Mann findet, daß mich die Pflege des Kindes zu sehr anstrengt. Ich soll es nicht mehr stillen oder soll an einen schönen Platz aufs Land, wo ich gute, frische Milch und reine Luft habe.
Ich gehe also lieber aufs Land, damit ich meinen kleinen Liebling noch länger ganz für mich allein habe.
Das Kind entwickelt sich prächtig, und mein Mann ist ganz vernarrt. Seine Enttäuschung über den ausgebliebenen Thronfolger hat er verschmerzt. Oder hofft er noch? —